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Blähungen vor der Periode: Natürliche Hausmittel & Tipps

Letztes Update: Jun. 20
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Hast du während deiner Periode auch häufig mit einem Blähbauch zu kämpfen? Dein Körper macht einiges durch während deines Menstruationszyklus. Einige Menstruierende leiden unter einem starken Blähbauch und enormen Unterleibsschmerzen. Aber woran liegt das genau?

Viele Frauen leiden während ihrer Periode unter diesen Schmerzen. Ein Blähbauch und Regelschmerzen werden häufig auch von migräneartigen Kopfschmerzen begleitet. Das ist alles andere als erfreulich – doch es gibt eine Erklärung, warum diese Beschwerden während der Periode auftreten können.

Manche vermuten, dass es auf Wassereinlagerungen zurückzuführen ist. Dieser und viele andere Faktoren können der Grund für deinen aufgeblähten Bauch sein. Du hast immer wieder mit PMS zu kämpfen? Dann solltest du dich genauer damit beschäftigen, wie du die Blähungen lindern und dich so besser fühlen kannst.

Und genau dafür haben wir diesen Artikel zusammengestellt: Wir klären auf, was genau ein Blähbauch während deiner Periode ist und wie du am besten damit umgehen kannst.

Was ist ein Perioden-Blähbauch?

Der Blähbauch während der Periode zählt zum PMS – dem prämenstruellen Syndrom. Das kann sich durch ein oder mehrere Syndrome jeweils vor und im Verlauf deiner Periode zeigen. Dazu zählen unter anderem Unterleibsschmerzen, die häufig von Unterleibskrämpfen und Rückenschmerzen begleitet werden.

Vielleicht fühlst du dich während deiner Periode auch so, als hättest du an Gewicht zugelegt. In Wirklichkeit schwillt aber nur dein Bauch oder auch andere Körperteile an. Schuld daran ist ein unausgeglichener Hormonhaushalt während der Regelblutung.

Was bei einigen Frauen oft noch hinzukommt und die unangenehme Zeit noch schlimmer macht, ist die erhöhte Schmerzempfindlichkeit bei Berührungen aller Art.

Das ist nur eins von vielen weiteren Symptomen, die du während deiner Periode spüren könntest. Der Körper muss in dieser Zeit viel bewältigen und versucht gleichzeitig das prämenstruelle Syndrom zu regulieren. Das Auftreten von Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Bauchgrummeln, Krämpfen und auch schwere Verstopfungen sind dabei keine Seltenheit.

Lass dich am besten von deinem Arzt bzw. deiner Ärztin beraten, wenn sich deine Beschwerden während der Menstruation weiter verschlimmern oder sogar länger als zwei Wochen andauern. Wenn das doch vorkommt, solltest du dich vielleicht auf Endometriose, Gebärmutter-Myome oder Beckenbodenbeschwerden untersuchen lassen.

Wie lange halten Blähungen während der Periode an?

Der Perioden-Blähbauch hält normalerweise drei bis fünf Tage an. Das ist aber natürlich sehr individuell und auch abhängig von deinem Alter, deinem Menstruationszyklus und deinen Genen. Die meisten Symptome treten normalerweise innerhalb der ersten 48 Stunden der Periode auf, da der Körper in den ersten Tagen das meiste Wasser einlagert.

Wir können uns nur zu gut vorstellen, dass das zusätzliche Gewicht, das durch die Wassereinlagerungen plötzlich da ist, sehr frustrierend sein kann. Dein Körper braucht ca. zwei Tage, um das überschüssige Wasser wieder loszuwerden. Das Gleiche gilt auch für das hormonelle Ungleichgewicht, das Stimmungsschwankungen verursachen kann. Auch hier sind einige Tage Geduld gefragt, bis sich alles wieder gegen Ende der Periode eingependelt hat.

Bei all den Richt- und Durchschnittswerten musst du jedoch immer beachten, dass jede Frau einen ganz individuellen Monatszyklus hat. Die Symptome unterscheiden sich in der Dauer und in der Häufigkeit – manche Frauen bleiben sogar gänzlich davon verschont. Wenn deine Schmerzen jedoch zu intensiv und unaushaltbar sind, solltest du dich damit an deinen Arzt bzw. deine Ärztin wenden. Sie können geeignete Behandlungsmöglichkeiten für dich suchen und dich beraten.

Wieso entsteht der Blähbauch überhaupt?

Durch die Veränderung des Progesteron- und Östrogenspiegels während deiner Periode fängt der Körper damit an, Salz und Wasser zurückzuhalten. Das wiederum kann zu Veränderungen im Magen-Darm-Trakt führen und sich durch Blähungen und andere Verdauungsprobleme bemerkbar machen. Etwas Sport und wenig Lebensmittel mit hohem Salzgehalt sind ein gutes Mittel, um deine Blähungen während dieser Zeit reduzieren.

Eine Studie zeigte, dass der Blähbauch stets am ersten Tag der Blutung auftritt. Das hängt damit zusammen, dass der Körper angestrengt arbeitet, um den Hormonhaushalt zu regulieren und das überschüssige Wasser loszuwerden. Durch all das kann sich dein Bauch weich, aber gleichzeitig auch geschwollen und hart anfühlen.

Und wenn es zu einem hormonellen Ungleichgewicht kommt, kann das auch zu Veränderungen am Stuhlgang führen. Das wiederum hat zur Folge, dass dein Körper die zugeführte Nahrung nicht ordentlich verdauen und somit wichtige Nährstoffe nicht bei sich halten kann. Damit du also deine PMS-Symptome auf ein Minimum reduzieren kannst, ist es wichtig, dass du dich gut um die Gesundheit deines Magen-Darm-Trakts kümmerst.

Verschiedene Studien zeigen außerdem das enge Zusammenspiel vom Darm und Emotionen. Frauen, die sich während ihrer Periode deprimiert oder depressiv fühlen, nehmen häufig viele verarbeitete Lebensmittel zu sich. Diese unterstützen die Bildung von Wassereinlagerungen und Blähungen aufgrund ihres hohen Salzgehalts.

Die mit der Periode in Verbindung gebrachten Emotionen können die Verdauung des Körpers nachweislich beeinträchtigen und dazu führen, dass deine Blähungen länger anhalten. Eine kaliumreiche Ernährung und ausreichend Wasser können dem entgegenwirken und dafür sorgen, dass diese Symptome nur in den ersten Tagen deiner Periode auftreten. Eine gute Darmflora und allgemeine Darmgesundheit zahlt sich also aus.

5 Tipps & Tricks gegen Blähungen vor der Periode

Mit den folgenden Tipps kannst du schon vor deiner Periode einiges tun, um Blähungen und andere Symptome so gering wie möglich zu halten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du deinen Hormonhaushalt regulieren und somit die Beschwerden eindämmen kannst.

Hier sind 5 Tipps, die dir dabei helfen können, dich von Blähungen vor der Periode zu befreien:

#1 Regelmäßige Bewegung & Sport

Deine Blähungen kannst du schon lindern, wenn du dich während deiner Periode weiterhin sportlich betätigst. Selbst lange Spaziergänge oder kurze Laufeinheiten können dein Unwohlsein während der Regel schon verringern. Bei einer Studie fanden die Forscher:innen außerdem heraus, dass die sportliche Betätigung die Wassereinlagerung reduziert und die Blutzirkulation im Verdauungstrakt stärker anregt.

Regelmäßige Bewegung & Sport
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Außerdem werden bei jeglicher Art von Sport Endorphine im Körper freigesetzt. Diese heben deine Stimmung an und lassen dich glücklicher sein, weshalb sie oft auch als „Glückshormone“ bezeichnet werden. Gleichzeitig wirken sie auch schmerzlindernd im Körper, reduzieren Stress und beugen Stimmungsschwankungen vor. Testpersonen berichten, dass sich bereits 30 Minuten Sport pro Tag positiv auf ihre Gesundheit auswirken.

Natürlich fällt allein der Gedanke an Sport während der Periode nicht immer leicht, vor allem, wenn man Unterleibskrämpfe oder Verdauungsbeschwerden hat. Deshalb ist es ratsam, die leichteren Tage mit weniger Schmerzen und Beschwerden während dieser Zyklusphase für sportliche Betätigung auszuwählen. Gib deinem Körper die Zeit, die er braucht und treibe nur dann Sport, wenn dir danach ist und du dich wohlfühlst.

#2 Vermeide Nahrungsmittel mit hohem Salzgehalt

Herzhafte Gerichte und Snacks begünstigen Wassereinlagerungen und Blähungen.

Nicht viele wissen, dass salzige Nahrungsmittel im engen Zusammenhang mit den Wassereinlagerungen im Körper stehen und diese begünstigen. Das aufgenommene Wasser wird nicht in den Körperzellen gespeichert, sondern setzt sich außerhalb an – im Unterleib, im Gesicht, den Armen und den Beinen.

Diese Wassereinlagerungen, die dein Körper bei sich hält, können sich schnell nach einer Gewichtszunahme anfühlen. Deshalb solltest du so gut wie möglich auf salzhaltige Lebensmittel während deiner Periode verzichten, wenn du Problemen bei der Verdauung vorbeugen möchtest. Zu diesen salzigen Lebensmitteln gehören beispielsweise Trockenfleisch, Essiggurken, Bagels und tiefgefrorene Mahlzeiten.

Iss stattdessen lieber viele nährstoffreiche Lebensmittel, die die allgemeine Gesundheit von Frauen unterstützen. Dazu zählen beispielsweise Brokkoli, Kohl, Bananen, Wassermelone, Orangen, Lachs und Hähnchenfleisch. Studien belegen, dass die richtige Ernährung die Schmerzen sowie Blähungen vor der Periode und auch währenddessen maßgeblich verbessern können.

#3 Kleinere Portionen – mehr Mahlzeiten

Wenn du große Portionen isst, kann es schnell passieren, dass du dabei auch viel Luft in deinen Magen beförderst. Das kann die Verdauung deines Körpers verlangsamen. Um einen solchen Blähbauch zu vermeiden, solltest du kleinere Portionen essen – dafür aber mehr Mahlzeiten über den Tag verteilt zu dir nehmen. Viele setzen dabei auf kaliumreiche Lebensmittel wie Spinat, Avocados, Bananen und Pflaumen.

#4 Trinke genug Wasser

Auch wenn es sich zunächst etwas paradox anhört, kann dir mehr Wasser dabei helfen, Wassereinlagerungen entgegenzuwirken.

Das begründet sich damit, dass Wasser überschüssige Flüssigkeiten und Natrium aus deinem Körper spült. Eine unzureichende Wasserzufuhr kann außerdem zu Verstopfungen führen, was wiederum Blähungen begünstigen kann. Deshalb liegt die täglich empfohlene Wassermenge für Frauen bei ca. 2,2 Liter.

Trinke genug Wasser
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Du trinkst nicht so gern Wasser oder hast Schwierigkeiten, die empfohlene Menge zu erreichen? Dann probiere mal ein paar natürliche und gesunde Extras aus. Du kannst zum Beispiel etwas Limette oder Minze zu deinem Wasser hinzufügen. Minze fördert die Verdauungsfunktion deines Körpers, hält den Flüssigkeitshaushalt aufrecht und hilft dabei, Giftstoffe aus deinem Körper zu spülen.

#5 Natürliche Diuretika

Natürliche Diuretika unterstützen deinen Körper dabei, das überschüssige Wasser loszuwerden. Außerdem verbessern sie die Nierenfunktion, da dein Körper durch sie mehr Natrium über den Urin ausscheidet.

Lebensmittel, die als natürliches Diuretikum fungieren, sind beispielsweise Löwenzahntee, Petersilie, Wassermelone, Beeren, Trauben, Paprika, Knoblauch, Zwiebeln, Spargel und Sellerie. Wenn du diese Lebensmittel in deine täglichen Mahlzeiten integrierst, kann das deine Blähungen und auch andere PMS-Symptome verringern.

Wieso verschwindet der Blähbauch nach der Periode nicht?

Wenn sich deine Periode dem Ende neigt, kann dein Progesteron-Spiegel ansteigen. Das führt zu einer verlangsamten Verdauung und kann auch der Grund für deine Blähungen und andere Verdauungsprobleme sein. Durch die ständigen Schwankungen im Hormonhaushalt muss dein Körper sich erst wieder einpendeln und sein Gleichgewicht finden.

Frauen sind unterschiedlich oft und in verschiedenem Ausmaß von Blähungen vor und während der Periode betroffen. Manche haben mehr Wassereinlagerungen als andere. Trotzdem ist es ganz normal, wenn du dich nach deiner Periode aufgebläht fühlst, denn dein Körper hat jetzt erst die Chance, seinen Hormonhaushalt wieder zu regulieren. Hierbei sind besonders die Hormone Progesteron und Östrogen wichtig.

Falls du die Antibabypille nimmst, kann auch sie einen Einfluss auf deine PMS-Symptome haben. Je nachdem, wie dein Körper darauf reagiert, kann jede Art der Empfängnisverhütung die Symptome entweder lindern oder auch verstärken. Sprich darüber am besten mit deinem Arzt bzw. deiner Ärztin, wenn du nach einer Möglichkeit suchst, deine Symptome zu minimieren.

Das sagen unsere Ernährungsberater:innen

Jedes Mal aufs Neue mit Blähungen und Menstruationskrämpfen aushalten zu müssen, ist definitiv kein Kinderspiel. Es kann ein sehr unangenehmes Gefühl sein, wenn man aufgebläht ist – im schlimmsten Falle schränkt es sogar deinen Alltag ein. Hormonschwankungen sind ganz normal, aber es gibt Möglichkeiten, wie du Blähungen während der Periode lindern kannst.

Auch wenn vielen während der Regel nicht nach Sport ist, kann ein morgendlicher Spaziergang oder kurze Laufeinheiten schon helfen und deinen Blähungen entgegenwirken. Es hat sich als eine erfolgreiche Möglichkeit bewährt, um die Wassereinlagerungen loszuwerden und den Hormonhaushalt dabei zu unterstützen, sich zu regulieren.

Du kannst Wassereinlagerungen auch bekämpfen, wenn du einfach mehr Flüssigkeiten zu dir nimmst. Eine ausreichende Menge an Wasser ist nicht nur für die allgemeine Gesundheit ein wichtiger Faktor, sondern kann auch deine PMS-Symptome positiv beeinflussen. Bei all den Tipps darfst du nicht vergessen, dass jeder Körper einzigartig ist und nicht alle Tipps und Tricks für alle gleich gut funktionieren.

Falls dein Blähbauch partout nicht verschwinden möchte, solltest du mal mit einer medizinischen Fachperson darüber sprechen. Es könnte auch ganz andere Ursachen dafür geben. Dein Arzt bzw. deine Ärztin kann deinen Bauchraum untersuchen und dir ggf. eine geeignete Behandlung zur Linderung der Symptome vorschlagen.

Fazit: Blähungen vor der Periode

Also, warum müssen wir uns während unseres Zyklus auch noch mit so etwas wie Blähungen herumschlagen?

Blähungen während der Periode entstehen durch Hormonschwankungen. Dein Östrogen- und Progesteron-Spiegel können dafür verantwortlich sein, dass mehr Wasser und Natrium im Körper gespeichert wird. Aber keine Sorge: Es gibt ein paar gute Mittel, mit denen du Krämpfe, Blähungen und andere Beschwerden lindern kannst.

Regelmäßige Bewegung und eine ausreichende Wasserzufuhr sind sehr hilfreich bei Blähungen und können die Symptome langfristig lindern.

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Geschrieben von
Edibel Quintero, MD

Edibel Quintero ist seit sie ihren Abschluss 2013 an der Universität Zulia in Venezuela gemacht hat, als Ärztin tätig. Sie ist auf die Bereiche Fettleibigkeit und Ernährung, physische und postoperative Rehabilitation sowie Sportmassage spezialisiert. Sie war in verschiedenen Kliniken sowohl als Assistenzärztin als auch als medizinische Beratung tätig. Des Weiteren arbeitete sie bereits im Rehabilitationsbereich einer Elite-Fußballmannschaft. Edibel’s Ziel ist es, Menschen dabei zu helfen, einen gesünderen Lebensstil zu leben, indem sie sie über Ernährung, Sport, mentales Wohlbefinden und auch andere wichtige Lebensbereiche aufklärt. Dank dieser Aufklärung können Menschen ihre Lebensqualität in den genannten Bereichen enorm steigern und verbessern.

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